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Als Pioniere bei Deutschlands ersten "Frauen-Headhunter" sind die Köpfe hinter der HUNTING/HER Personalberatung regelmäßig Bezugsquellen von Medienschaffenden aus Presse, Funk und TV zum Themenbereich Frauen und Karriere. 

Gerne nehmen sich unserer Kolleginnen und Kollegen die Zeit, sich an der gesellschaftspolitischen Debatte um mehr Frauen in Führungsprositionen zu beteiligen und der Öffentlichkeit als Insider aus der Praxis zu berichten.

Für Presseanfragen steht Ihnen unsere Frau Bauer gerne zur Verfügung.   

 

PM 02/19 - Equal Pay Day 2019

"Brachliegendes Potenzial einer ganzen Bevölkerungshälfte"

Frauen-Headhunter warnt anlässlich des Equal Pay Day 2019 vor dem weithin "brachliegendem Potenzial einer ganzen Bevölkerungshälfte."

Geschäftsbereichsleitung Karriereberatung & Coaching bei HUNTING/HER ®. Regina Lindner: Die Diplom-Ökonomin leitet den Geschäftsbereich Karriereberatung & Coaching der Personalberatung HUNTING/HER ®.

Berlin. Vielfältiger Initiativen zur Förderung der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter zum Trotz liegt der Gender Pay Gap in Deutschland noch immer bei etwa 21 Prozent, unbereinigt wohlgemerkt.

 

Doch gerade in diesem zeige sich das immer noch vielfach brachliegende Potenzial einer ganzen Bevölkerungshälfte, warnt Regina Lindner von der auf Frauen spezialisierten Personalberatung HUNTING/HER anlässlich des Equal Pay Day 2019. 

Denn: Einer der Hauptgründe für die Einkommenslücke ist die noch immer massive Unterrepräsentanz von Frauen im Top-Management. So werden aktuell gut 97 %

der 160 wichtigsten börsennotierten Unternehmen
in Deutschland von einem männlichen Vorstandschef 
geführt, während in zwei von drei der Unternehmen keine einzige Frau im Vorstand sitzt.


Das Argument, es gebe zu wenig für Vorstandsaufgaben geeignete Frauen, lässt die Leiterin des Geschäftsbereichs Karriereberatung & Coaching bei HUNTING/HER Career-Partners nicht gelten. „Natürlich gibt es verschiedene, auch politische, Faktoren, die dazu beitragen, dass wir bislang keine Geschlechterparität im Top-Management sehen, so die studierte Ökonomin, „allerdings begründen diese kein derartiges Missverhältnis. Würde man aktuell bei einem Geschlechterverhältnis nahe 60:40 stehen, möge diese Begründung vielleicht genügen, „aber nicht bei 92:8“, so die Karriereberaterin und spielt damit auf den das aktuelle Geschlechterverhältnis in den Vorständen an.

"Rahmenbedingungen müssen transformiert werden"

Dabei sei in vielen Unternehmen durchaus verstanden worden, dass der Ausbau des Frauenanteils auf allen Leitungsebenen eben nicht nur als Feigenblatt betrieben werden sollte, um beispielsweise politische Forderungen zu erfüllen. „Ich würde in meiner Ansicht soweit gehen, dass diese Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg sämtliche anderen personalpolitischen Aspekte überwiegt.“

Ein weitgehender Verzicht auf das Leistungspotenzial einer ganzen Bevölkerungshälfte sei bereits heute alleine schon rein aus ökonomischer Sicht bedenklich. „Mit dem Heranwachsen der Generation Y haben Unternehmen endgültig keine andere Wahl mehr, als die Rahmenbedingungen grundlegend zu anzupassen, wobei eine Studie [1]
 unseres Hauses mit der Universität Lüneburg bereits gezeigt hat, dass die Ansprüche der neuen Generation an Führungskräften an ihre künftigen Rahmenbedingungen weitgehend identisch sind mit jenen heutiger Führungsfrauen.

 

[1] „Genderdiversität bei der Personalbeschaffung – Untersuchung der Anforderungen von Akademikerinnen bei der Arbeitgeberwahl“. So lautet der Titel einer gemeinsamen Studie der Leuphana Universität Lüneburg und HUNTING/HER (2014), die zeigt: Das Image des Unternehmens für die Entscheidung von Bewerberinnen zwar ein Faktor, deutlich wichtiger erscheinen jedoch sogenannte „personenbezogenen Faktoren“ und Arbeits- und Aufstiegsbedingungen.

 

 

PM 01/19 - FAIR PAY LAB & HUNTING/HER ®

Flexible Führungs-Frauen

Fast 2 von 3 deutschen Managerinnen sind bereit, für den nächsten Karriereschritt umzuziehen - fast jede 5. sogar ins nicht-europäische Ausland / München, Hamburg und Frankfurt bleiben die beliebtesten Regionen deutscher Managerinnen. 

 

Hamburg/Berlin. Etwa zwei Drittel der deutschen Managerinnen ist bereit, für nächsten Job umzuziehen oder zu pendeln. So lautet das Ergebnis einer Studie der auf Frauen spezialisierten Personalberatung HUNTING/HER HR-Partners ®. Dabei wertete das Unternehmen anonym knapp 1000 Profile von Kandidatinnen aus 2018 aus, welche sich bei dem Headhunter initiativ oder auf ausgeschriebene Vakanzen beworben hatten.  
 
Die durchgängig weibliche Klientel des Frauen-Headhunters wurde dabei nach aktuellem Jahreseinkommen untergliedert:  
- bis EUR 100 k  
- bis EUR 200 k  
- bis EUR 300 k  
- EUR 300 bis 500 k  
 
Resultat: Während bei den Frauen mit bis zu 100 k Jahreseinkommen noch der Wunsch nach einer wohnortnahen Beschäftigung mit 59 % überwiegt, kehrt bereits ein Blick auf die Zahlen der nächsten beiden Kategorien dieses Bild nahezu um. Von den weiblichen Executives mit einem Jahreseinkommen zwischen 200 bis 300 k gaben nur noch 28 % an, wohnortgebunden zu sein; für die anderen 72 % käme ein Umzug für die Karriere hingegen in Frage.    

 

Amel Lariani, Partnerin bei HUNTING/HER ® Consulting

Dass die Top-Managerinnen unter den befragten Kandidatinnen mit 300-500 k Jahres-einkommen zu 85 % eine internationale Umzugsbereitschaft angeben erstaunt dabei eher wenig. Dass jedoch hierarchieübergreifend fast zwei Drittel aller Kandidatinnen der Karriere zuliebe bereit wären umzuziehen, scheint beachtlich. 

„Unsere Auswertung zeigt erneut, dass die aktuelle Generation Führungsfrauen sehr viel flexibler ist, als ihr gelegentlich nachgesagt wird“, kommentiert Amel Lariani, Partnerin bei HUNTING/HER das Ergebnis der Studie.

“Als spezialisierte Personalberatung für Frauen sind unsere Vergleichsmöglichkeiten hier zwar zugegebener-maßen eingeschränkt, dennoch würde ich behaupten, dass wir unter männlichen Führungskräften keine statistisch signifikanten Änderungen finden würden”, so die Personalberaterin.  
 
Ähnlich äußerte sich auch die CEO und Gründerin des Fair Pay Innovation Labs, Henrike von Platen. Die Hunting/Her-Studie verdeutliche, wie wichtig es sei, nicht nur für mehr Transparenz zu sorgen, sondern auch unser Bild von Frauen in Führung zu korrigieren. „Wenn wir die Gleichstellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt endlich beschleunigen wollen, braucht es erstens mehr Transparenz und zweitens weniger Klischees“, so die Finanzexpertin, „die gestrigen Rollenbilder sind extrem wirkmächtig, Frauen wollen ja gar nicht, heißt es oft und werden gar nicht erst gefragt. Wichtig ist, dass jede für sich selbst entscheiden kann, wie und wo der nächste Karriereschritt stattfinden soll.“  
 
Weitere Informationen finden Sie auch unter fpi-lab.org.  

 

Für weitere Informationen
zum Thema Frauen & Karriere sowie Entgeltgerechtigkeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

 

HUNTING/HER HR-Partners ®

Frau Gaby Bauer
Kurze Mühren 1
20095 Hamburg 

+49 40 88 14 75 49 
gabriele.bauer@
huntingher.com 

FPI Fair Pay Innovation Lab gGmbH

Frau Christine Gräbe

Philipp-Franck-Weg 19
14109 Berlin

+49 30 83 21 71 40
contact@fpi-lab.org

 

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PM 01/20019: Flexible Führung-Frauen
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